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Ullrich + Partner | Die Panikmache der Mediziner
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Die Panikmache der Mediziner

Die Panikmache der Mediziner

Die Hausstaubmilben-Allergie wurde lange Zeit in Verbindung mit textilen Belägen gebracht. Wissenschaftlich ist das längst nicht mehr haltbar. Im Gegenteil. Wir liefern Ihnen nachfolgend Argumente pro Teppichboden für Kunden und Allergiker.

Fälschlicherweise wird eine Hausstaubmilben-Allergie auch als Hausstaub-Allergie bezeichnet.

Da aber im Hausstaub eine Reihe anderer Allergene vorkommen, darf eine festgestellte Hausstaub-Allergie nicht mit einer Hausstaubmilben-Allergie gleichgestellt werden. Nach haushaltsüblichem Absaugen der von den Hausstaubmilben befallenen Einrichtungsgegenstände, auch mit Feinstfilterstaubsaugern, verbleiben immer noch 90 bis 95 % der Milben und deren Kotanteil in/an den behandelten Materialien. Kein herkömmliches Putzmittel ist in der Lage, die Lebenserwartung der Hausstaubmilbe zu verkürzen und deren Exkremente zu beseitigen. Selbst nach „gründlicher“ Reinigung der betroffenen Stellen konnten keine oder nur unzureichende Verbesserungen des Gesundheitszustandes der Allergiker erreicht werden. Hausstaubmilben gelten als Kulturfolger – sie haben schon immer die Nähe des Menschen gesucht. Sie sind harmlose, vom Menschen weitestgehend unbemerkte Mitbewohner. Hausstaubmilben zerstören nichts und übertragen keine Krankheiten. Deshalb müssen sie grundsätzlich nicht bekämpft werden. Von den etwa 15 verschiedenen Arten der „Hausstaubmilbe“ Dermatophagoides pteronyssinus beziehungsweise farinae (griechisch: Derma = Haut, phagein = fressen) kommen sechs im Hausstaub vor. Mit der Einschränkung, dass innerhalb der Grenzen Deutschlands sowohl die Nord- und Ostsee-Strand-Gebiete als auch die hochgelegenen Alpenregionen (über 1.200 m) als milbenfrei gelten, leben Hausstaubmilben in unseren Breiten überall. Demnach kommen sie auch auf allen Arten von Bodenbelägen vor, allerdings nur in geringer Zahl. Vorwiegend leben sie in Gegenständen wie Polstermöbeln; vor allem aber in Bettwäsche und Kleidungsstücken.

Die kleinen durchsichtigen Hausstaubmilben bewegen sich aus eigener Kraft nur äußerst langsam fort und ernähren sich ausschließlich von Hautschuppen. Davon stößt ein menschlicher Körper täglich etwa zehn Milliarden ab. Diese wiegen zusammen circa 1,2 bis 1,5 Gramm. Von ihnen können sich mehr als eine Million Hausstaubmilben ernähren. Allerdings müssen diese Schuppen mangels Kieferkraft der kleinen Tiere vorher unbedingt durch bestimmte Schimmelpilze angedaut (vorverdaut) werden. Ohne diese Pilze müsste die Hausstaubmilbe trotz riesigen Nahrungsangebotes verhungern.

Diffamierungsversuche

Der Lebensraum der Hausstaubmilben bedarf eines feuchtwarmen Klimas von mindestens 15 °C und nicht weniger als 55 % rel. Luftfeuchtigkeit. Da für die Hausstaubmilben die aktiv aufgenommene Feuchtigkeit aus der Luft die wichtigste Wasserquelle darstellt, gilt die relative Luftfeuchtigkeit als wichtigster Faktor für das Vorkommen und die Vermehrung der Hausstaubmilben. bei geringeren Temperaturen als 10 °C beziehungsweise bei niedrigerer rel. Luftfeuchtigkeit als 30 % kommt es zu einem sicheren Absterben der Milben. Bereits wenn die rel. Luftfeuchtigkeit unter 55 % liegt, nimmt die Gesundheit der Haustaubmilben irreversiblen Schaden, und sie überleben nicht länger als elf Tage. Eine Vermehrung findet erst ab einer rel. Luftfeuchtigkeit von 60 % statt. Bei Temperaturen über 60 °C stirbt eine gesamte Population innerhalb einer Stunde. Somit liegen die idealen Bedingungen von 70 bis 80 % rel. Luftfeuchtigkeit und 25 bis 28 °C im Regelfall nur in Betten vor. Folgerichtig ist dort die größte Ansammlung der 0,1 bis 0,5 mm kleinen Spinnentiere (Arachnidae) zu finden. Mit zunehmender Entfernung vom Bett nimmt die Zahl der Hausstaubmilben extrem ab. Teppichböden sind denkbar schlechte Nistplätze für Milben, weil sie entweder trocken und warm oder feucht und kühl sind. Zwei der zur Herstellung der Idealbedingung benötigten Einzelkomponenten treten demnach im Regelfall nie gleichzeitig auf. Zudem bietet Teppichboden Belag kein ausreichendes Nahrungsangebot. Insofern sind Darstellungen, die das Gegenteil vermitteln und so das Produkt Teppichboden diffamieren, eindeutig nicht zutreffend.

Ärzte liegen häufig falsch

Obwohl die Hausstaubmilben selbst keine Krankheiten übertragen, reagieren Allergiker auf das im Milbenkot enthaltene Allergikum Guanin. Eine Hausstaubmilbe produziert im Laufe ihres drei bis fünf Monate dauernden Lebens etwa das 200-Fache ihres Gewichtes an Exkrementen, die nach einiger Zeit zu Feinstteilchen zerfallen und sich mit dem Hausstaub verbinden. Dieser Feinststaub kann von Glattböden und anderen glatten Flächen aufgewirbelt und demnach inhaliert werden.

In diesem Zusammenhang ist die Feinstaubkonzentration der Luft hochinteressant. Bei Feinstaub handelt es sich um lungengängige (also einatembare) feste Bestandteile der Luft, die kleiner sind als 10 Mikrometer (1 Mikrometer = 1 Tausendstel Millimeter = 0,001 mm). Teppichboden bindet Staub fester als Glattfußboden. Bei Teppichböden sind ungefähr fünf- bis fünfzehnfach höhere mechanische Kräfte nötig, um Feinstpartikel aus dem textilen Material zu lösen und aufzuwirbeln. Bei den in den Räumen üblichen Fortbewegungsarten und herrschenden Luftbewegungen überwiegen somit die Staubbindungskräfte des Teppichbodens.

Immerhin wurden in Räumen mit Glattböden doppelt so hohe Feinstaubkonzentrationswerte festgestellt, wie bei den mit Teppichboden ausgestatteten. Für Allergiker heißt das nichts anderes, als dass ihre Schleimhäute und Atemwege bei Bewegungen auf Glattböden mit hoher Wahrscheinlichkeit neben Feinstaub mit Allergenen in Kontakt kommen. Unter den gleichen Bedingungen ist ein derartiger Kontakt mit Allergenen auf mit Teppichboden belegten Räumen mindestens 50 % geringer. Schon alleine aus diesem Grunde ist es geradezu unverantwortlich, wenn von Gesundheits-

beratern wie Ärzten und Heilpraktikern dazu geraten wird, ausgerechnet alle Textilien – also auch Teppichböden – aus den Wohnräumen zu verbannen. Gerade sie sind in der Lage, den Staub zu binden, und gebundener Staub kann logischerweise keine allergischen Reaktionen auslösen. Im Gegenteil, eine solche Vorgehensweise kann eine Verschlechterung der Umweltsituation für Milbenallergiker herbeiführen, da der Staub leichter aufgewirbelt werden kann. Selbst Gesundheitsorganisationen wie der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V., Mönchengladbach, haben erkannt, „… dass die früher gegebene Empfehlung, Teppiche zu entfernen, generell nicht mehr aufrechterhalten werden kann …“. Bis heute sind Allergien, die auf Teppichböden zurückzuführen sind, nicht bekannt.

 

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter www.teppich-und-du.eu.



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